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Projekt WiWa2025 – Gemeinsam unter Hochdruck

Umfangreiche Stollensanierung von Frühjahr 2025 bis November 2025

Mit dem Projekt WiWa2025 hat die Schluchseewerk AG gezeigt, was möglich ist, wenn viele Köpfe, Hände und Kompetenzen zusammenarbeiten. Interdisziplinäre Teams sanierten den Schwarza-Witznau-Stollen sowie den Rheintalstollen – tief unter Tage, unter hohem Zeitdruck und mit großer technischer Verantwortung.

Dort, wo normalerweise Wasser mit enormer Kraft fließt, entstanden zeitweise komplexe Baustellen. Damit sicher gearbeitet werden konnte, waren umfangreiche Vorbereitungen nötig: von Beleuchtung und Belüftung über Strom- und Kommunikationsanlagen bis hin zu eigens entwickelten Befahr- und Arbeitsplattformen. Jeder Handgriff saß!

Rheintalstollen – Verbindung zwischen dem Kraftwerk Waldshut und dem Kraftwerk Witznau

Im Rheintalstollen erhielt die Stahlpanzerung auf rund 500 Metern einen neuen Korrosionsschutz. Parallel bauten unsere Teams große und besonders schwere Bauteile wie die über 55 Tonnen schwere Drosselklappe in Waldshut sowie die Thoma-Drossel im Haselbachfallschacht aus, setzten diese instand und bauten sie wieder ein. Auch den Korrosionsschutz im Haselbachfallschacht selbst erneuerten sie. Viele diese Arbeiten liefen gleichzeitig – möglich nur durch enge Abstimmung, klare Kommunikation und ein starkes Miteinander.

Witznaustollen – Verbindung zwischen den Kraftwerken Witznau und Häusern

Auch im Schwarza-Witznau-Stollen war Flexibilität gefragt. Neben der Sanierung der Betonauskleidung auf rund zwei Kilometern mussten unerwartete Schäden und geologische Besonderheiten bewältigt werden. Neue Konzepte, schnelle Entscheidungen und das reibungslose Zusammenspiel von Projektleitung, Instandhaltung und externen Fachfirmen machten dies möglich. Zudem musste eine Verformung im Bereich der Stahlpanzerung behoben werden. Die beschädigte Stelle wurde herausgeschnitten und ein neues Stahlelement eingefügt und am Ende mit Korrosionsschutz versehen.

Fazit: 

Was das Projekt WiWa2025 besonders macht, ist sowohl die technische Leistung als auch der Teamgeist dahinter: Einsatzbereitschaft, gegenseitiges Vertrauen und der gemeinsame Wille, das Projekt erfolgreich abzuschließen.

Nach rund neun Monaten Sanierungszeit ist die Schluchseekaskade wieder vollständig in Betrieb. Der Pump- und Turbinenbetrieb zwischen Schluchsee und Rhein funktioniert wieder uneingeschränkt. Damit leistet die Schluchseegruppe mit ihren Kraftwerken Häusern, Witznau und Waldshut wieder einen wichtigen Beitrag zur Versorgungssicherheit.

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